Bau des Gotthard-Basistunnel

Die Transitachse Gotthard besteht gemäss Alpentransit-Beschluss aus einer neuen Bahnlinie von Arth Goldau bis in den Raum Lugano und beinhaltet einen neuen Gotthard-Basistunnel. Dieser bildet das Kernstück der alpenquerenden Flachbahn. Das Projekt Gotthard-Basistunnel beinhaltet den Bau des 57 km langen Tunnels, bestehend aus mehreren Losen.
Die AlpTransit Gotthard AG ist Bauherr der Eisenbahn-Alpentransversale. STRABAG (ehem. Arbeitsgemeinschaft Murer AG/STRABAG) erhielt den Auftrag für 2 Lose: Los 252 Amsteg und Los 151 Erstfeld.

Los 252 Amsteg

Der Werkvertrag wurde am 21.2.2002 unterzeichnet. Der Teilabschnitt Amsteg (km 107.505 bis km 118.855) besteht aus dem 11.35 km langen Teil des Tunnels sowie aus einem Zwischenangriff, der in der Gemeinde Silenen (Kanton Uri) liegt.

Los 151 Erstfeld
Die Vergabe des Bauloses erfolgte am 9.2.2007. Der Teilabschnitt Erstfeld (km 99.727 bis km 107.505) besteht aus dem 7.78 km langen Teil des Tunnels, der in der Gemeinde Erstfeld (Kanton Uri) liegt.

Für den Bau des Tunnels hat STRABAG eigens zwei Tunnelbohrmaschinen (TBM) gebaut. Die Tunnelpatin war die ehemalige Regierungs- und Nationalrätin Frau Gabi Huber, nach deren Vorname die Maschinen benannt wurden (Tunnelbohrmaschine Gabi I und Gabi II).

Die Eröffnungsfeier des Tunnels findet am 1. Juni 2016 statt, 17 Jahre nach der ersten Sprengung im Hauptstollen. Der fahrplanmässige Betrieb ist für Dezember 2016 vorgesehen.


Projektbeschrieb Baulos Amsteg
Projektbeschrieb Baulos Amsteg

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Projektbeschrieb Baulos Erstfeld
Projektbeschrieb Baulos Erstfeld

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Auf der Website veröffentlicht am 03.05.2016 – Zuletzt publiziert am 30.05.2016 13:58:12
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